„Wozu eine Lagerbox mieten – ich hab doch einen Keller.“ Ein fairer Einwand. Der eigene Keller, der Dachboden oder die Garage kosten keine extra Miete, und ein Schlüssel ist bequemer als ein Zahlencode. Trotzdem ist die Rechnung nicht so eindeutig, wie sie klingt. Hier vergleichen wir ehrlich, wann der eigene Stauraum reicht – und wann sich eine gemietete Lagerbox wirklich lohnt.
Der ehrliche Vergleich auf einen Blick
Jede Option hat ihre Stärken. Diese Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
| Kriterium | Keller | Dachboden | Garage | Lagerbox |
|---|---|---|---|---|
| Extra-Kosten | meist keine | meist keine | 60–100 €/Monat | ab 4,99 €/Woche |
| Trocken & klimastabil | oft feucht | heiß/kalt | wechselhaft | ja |
| Sicherheit | Holzverschlag | gering | mittel | videoüberwacht, PIN |
| Platz frei wählbar | fix | fix | fix | 6 Größen, wechselbar |
| Flexibel kündbar | — | — | oft Jahresvertrag | wöchentlich |
Keller: bequem, aber oft feucht und zu klein
Der Mietkeller ist gratis dabei – das ist sein größter Vorteil. Der Haken: In vielen Altbauten in Bochum sind Keller feucht, und Feuchtigkeit ist der schlimmste Feind von Holzmöbeln, Polstern, Elektronik und Akten. Dazu kommt, dass die meisten Kellerverschläge nur durch eine Holzlatten-Tür gesichert sind. Für robuste, unempfindliche Dinge ist der Keller völlig okay. Für alles, was Wert hat oder Feuchtigkeit nicht verträgt, ist er ein Risiko.
Dachboden: heiß im Sommer, kalt im Winter
Der Dachboden hat ein anderes Problem: extreme Temperaturschwankungen. Im Sommer wird es unter dem Dach schnell über 50 °C, im Winter friert es. Das setzt Kerzen, Schallplatten, Elektronik und Klebebindungen von Büchern zu. Außerdem sind Dachböden oft nur über eine enge Treppe erreichbar – schwere oder sperrige Sachen kommen da kaum hoch.
Garage: teuer und meist mit Vertrag
Wer keinen Keller hat, mietet oft eine Garage als Stauraum. Das funktioniert, ist in Bochum aber mit 60 bis 100 € im Monat selten günstig – und meist an einen längeren Vertrag gebunden. Garagen sind zudem nicht zum Lagern gedacht: kaum gesichert, oft feucht oder staubig, und das Auto muss trotzdem irgendwo hin.
Lagerbox: trocken, sicher, flexibel – aber sie kostet
Seien wir ehrlich: Eine Lagerbox kostet Geld, der Keller nicht. Dafür bekommst du einen trockenen, videoüberwachten Raum mit PIN-Zugang, sechs Größen zur Auswahl und volle Flexibilität – du bindest dich nicht langfristig und kündigst online, sobald du den Platz nicht mehr brauchst. Bei PlatzPlus startet das ab 4,99 €/Woche. Self-Storage lohnt sich vor allem, wenn:
- dein vorhandener Stauraum feucht, klein oder unsicher ist,
- du empfindliche Dinge (Möbel, Elektronik, Akten) schützen willst,
- du nur vorübergehend auslagerst – etwa beim Umzug oder einer Sanierung,
- du gar keinen Keller oder Dachboden hast.
Unser ehrliches Fazit
Wenn du trockenen, ausreichend großen und abschließbaren Platz zu Hause hast und deine Sachen unempfindlich sind: Bleib beim Keller. Eine Lagerbox brauchst du dann nicht. Sobald aber Platz fehlt, der Raum feucht ist oder du wertvolle bzw. empfindliche Dinge schützen willst, ist eine Lagerbox die ruhigere Lösung – und durch die wöchentliche Kündbarkeit zahlst du nur, solange du sie wirklich brauchst.
Wie viel Platz du brauchst, klärt unser m²-Guide. Die konkreten Preise findest du auf der Preis-Seite, eine Übersicht über das Angebot in Bochum auf Lagerraum mieten in Bochum – oder du gehst gleich zur Buchung.