Möbel sind das, was die meisten einlagern – und das, bei dem am meisten schiefgehen kann, wenn man es falsch vorbereitet. Eine Couch mit Stockflecken, eine verformte Matratze, ein müffelnder Kühlschrank: alles vermeidbar. Hier kommt die Anleitung Stück für Stück, damit Ihre Möbel und Geräte nach Monaten so aussehen wie am Einlagerungstag.
Vor dem Einlagern: die drei Grundregeln
Egal ob Sofa oder Schrank – diese drei Punkte gelten für alles:
- Sauber und trocken. Reinigen Sie jedes Stück und lassen Sie es vollständig trocknen. Restfeuchte ist die Hauptursache für Schimmel und Geruch.
- Zerlegen, wo es geht. Zerlegte Möbel sparen enorm Platz und lassen sich sicherer stapeln. Schrauben in beschriftete Beutel, am Möbel befestigt.
- Atmungsaktiv abdecken. Möbeldecken oder alte Laken statt luftdichter Plastikfolie – darunter staut sich sonst Kondenswasser.
Warum Feuchtigkeit der größte Feind ist und wie Sie richtig verpacken, steht ausführlich im Artikel „Richtig einlagern: Feuchtigkeit, Schimmel & Verpacken vermeiden“.
Sofa & Polstermöbel
Polster sind empfindlich gegen Feuchtigkeit und Druckstellen. Saugen Sie das Sofa ab, reinigen Sie Flecken und lassen Sie es trocknen. Decken Sie es mit einer atmungsaktiven Möbeldecke ab – nie luftdicht in Plastik einschweißen. Stellen Sie es auf Paletten oder Leisten, damit keine Bodenkälte hochzieht. Leichte Sessel können Sie oben auf einen stabilen Stapel setzen, schwere Polstermöbel bleiben unten.
Matratze
Eine Matratze lagern Sie am besten flach liegend auf einer sauberen, trockenen Unterlage. Steht sie über Wochen senkrecht, verformen sich Federn und Schaum. Decken Sie sie mit einem atmungsaktiven Matratzenbezug oder Laken ab und legen Sie nichts Schweres darauf. Bei begrenztem Platz ist kurzes Hochkantstellen okay, dauerhaft nicht.
Schränke & Regale
Großmöbel sind die Platzfresser – und genau hier zahlt sich Zerlegen am meisten aus. Ein zerlegter Kleiderschrank passt platt gestapelt in einen Bruchteil der Fläche. Bewahren Sie Schrauben und Beschläge in einem beschrifteten Beutel auf, den Sie am Möbel festkleben. Glas- und Spiegeltüren extra mit Decken polstern und hochkant zwischen festen Stücken einklemmen, damit nichts verrutscht.
Elektrogeräte: Kühlschrank, Waschmaschine & Co.
Bei Geräten ist Restwasser das große Thema. So bereiten Sie sie vor:
- Kühlschrank & Gefriertruhe: vollständig abtauen, reinigen, trocknen – und die Tür einen Spalt offen lassen. Eine geschlossene, feuchte Tür schimmelt sonst.
- Waschmaschine: Restwasser aus Schlauch und Trommel ablassen, Flusensieb leeren, Trommel trocknen, Tür offen lassen. Beim Transport die Transportsicherung einsetzen, falls vorhanden.
- Kabel & Kleinteile: aufrollen und beschriften, damit beim Wiederaufbau nichts fehlt.
- Geräte mit Akku: Lithium-Akkus (E-Bike, Akkuschrauber) besser herausnehmen und zu Hause lagern – siehe „Was darf ich (nicht) einlagern?“.
Clever stapeln und die richtige Größe wählen
Schwere und stabile Stücke nach unten, empfindliche und leichte nach oben. Nutze die 3,0 m Deckenhöhe unserer Boxen aus, indem Sie sauber bis oben stapeln – so reicht oft eine kleinere und günstigere Box. Lassen Sie einen schmalen Gang frei, damit Sie später an alles kommen.
Für den Inhalt einer typischen 2-Zimmer-Wohnung reicht meist die Standard-Box (5 m²), für eine große Wohnung oder ein kleines Haus die Large-Box (8 m²). Welche Größe genau passt, klärt der Artikel „Wie viel Lagerraum brauche ich?“ oder direkt der Bedarfsrechner auf der Größen-Seite.
Kurz gesagt
Möbel und Geräte richtig einlagern heißt: sauber und trocken, zerlegt, atmungsaktiv abgedeckt und vom Boden abgehoben. Kühlschrank und Waschmaschine vorher abtauen und Wasser ablassen, Matratze flach lagern, Schränke zerlegen. So bleibt alles heil – auch nach vielen Monaten.
Planen Sie wegen eines Umzugs einzulagern? Dann hilft Ihnen „Umzug in Bochum: Was zwischenlagern“ weiter. Mehr zum Thema Möbel finden Sie auch auf unserer Seite Möbel einlagern in Bochum. Bereit zum Buchen? Preise ansehen oder direkt online buchen.